Auch dieses Jahr wird am 4. Oktober wieder der Welttierschutztag gefeiert. Am Welttierschutztag machen zahlreiche Tierschutzorganisationen mit verschiedenen Veranstaltungen auf das immense Leid aufmerksam, das der Mensch Nutz- und Haustieren immer noch antut. Gleichzeitig soll der Tag die Rechte, die jedes Tier hat, stärken und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Der heilige Franz und die Tiere – Die Geschichte des Welttierschutztags

Bereits vor 95 Jahren – am 24. März 1925 – fand der erste Welttierschutztag statt. Damals initiierte der deutsch-jüdische Schriftsteller Heinrich Zimmermann diese Veranstaltung, die im Berliner Sportpalast stattfand – über 5000 Menschen nahmen damals daran teil. Im Jahr 1929 wurde der Welttierschutztag erstmals auf den 4. Oktober, dem Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi, gelegt. Dieser gilt seit jeher als Schutzpatron der Tiere: Schon damals machte er keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier und sah es als Aufgabe jedes Gläubigen an, alle Tiere dieser Erde zu schützen.
Es dauerte nicht lang, bis sich der Tierschutztag zu einem globalen Phänomen entwickelte. 1931 nahm der Internationale Tierschutzkongress in Florenz Zimmermanns Antrag, den Tierschutztag international auszurichten, an. Seitdem wird der Welttierschutztag jedes Jahr am 4. Oktober mit zahlreichen Aktionen auf der ganzen Welt zelebriert.

Welttierschutztag 2020 – Hier können Sie sich informieren

Tierheime, Tierschutzorganisationen, Tierkliniken und weitere Tierfreunde veranstalten am Welttierschutztag üblicherweise Aktionen, Workshops oder einen Tag der Offenen Tür, bei denen sich Besucher rund um die Tierwelt informieren und Einblicke in die Arbeit mit Tieren bekommen können. Auf der offiziellen Webseite des Welttierschutztags [https://www.worldanimalday.org.uk/] können Sie Veranstaltungen in Ihrer Nähe finden oder auch eigene Veranstaltungen hinzufügen.

Jeder kann etwas gegen Tierquälerei tun – Schauen Sie nicht weg

Eier aus Käfighaltung, Fleisch aus Massentierhaltung und Milch von Kühen, die ihre Kälber nie kennenlernen durften – dass in diesen Produkten eine Menge Tierquälerei steckt, sollte allgemein bekannt sein. Um die grausame Produktion nicht zu unterstützen, hilft vor allem eins: Verzicht. Haben Sie schon mal überlegt, mindestens einen vegetarischen oder veganen Tag die Woche einzulegen? Auf Fleisch und Fisch lässt sich ganz einfach verzichten – es gibt unzählige, leckere vegetarische Rezepte zu entdecken. Und wenn Sie sogar noch einen Schritt weiter gehen wollen, fangen Sie nach und nach an, an diesen Tagen auch Eier und Milchprodukte von Ihrem Speiseplan zu streichen. Das ist nicht nur gesünder für Sie, sondern auch gut für die unzähligen Tiere, die für den Menschen unter leidvollen Bedingungen leben müssen. Leckere vegane Rezepte finden Sie auch in den Kochbüchern von Bianca Zapatka.

Auch beim Kleidungskauf kann Tierleid minimiert werden: Reduzieren Sie auf Kleidungsstücke und Accessoires aus Leder und verzichten Sie ganz auf Pelz. Denn auch dafür werden jede Menge Tiere unnötig gequält und getötet. Mittlerweile sind die Alternativen zu Leder und Pelz so gut, dass sie sich kaum vom Original unterscheiden.

Zwar sind Tierversuche bei Kosmetikartikeln in der EU offiziell verboten – zahlreiche Firmen führen Sie allerdings trotzdem noch durch. Welche Unternehmen garantiert keine Tierversuche vornehmen, können Sie auf der Internetseite der Tierschutzorganisation PETA nachlesen. Greifen Sie beim nächsten Mal doch lieber zu einem Produkt von einem dieser Unternehmen und setzen Sie ein Zeichen gegen Tierversuche.

Nicht nur durch Verzicht können Sie etwas bewegen – auch aktiv können Sie etwas für die Tiere tun. Wenn Sie auf der Suche nach einem Haustier sind, fragen Sie zuerst im örtlichen Tierheim oder einer Auffangstation nach. Dort warten viele Tiere, die aus den unterschiedlichsten Gründen dort abgegeben wurden, auf ein neues, liebevolles Zuhause. Die Dankbarkeit Ihres neuen Gefährten wird Sie noch enger zusammenschweißen.

EcoNini hilft den Tieren – Machen Sie mit!

Übrigens: Nicht nur am Welttierschutztag können Sie sich für Tiere stark machen. In den meisten Städten finden das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen, Demos oder Petitionen statt, an denen Sie teilnehmen können. Denn alle Tiere haben ein Recht darauf, jederzeit geschützt zu werden.
Bei EcoNini steht der Tierschutzgedanke an oberster Stelle. Deswegen bieten wir – mit wenigen Ausnahmen von Honigzutaten - vegane Produkte an und spenden einen Teil unseres Gewinns an das Tierheim Garten Eden und an den Verein „Kleine Wildtiere in großer Not“. Helfen Sie uns, den Tieren ein besseres Leben zu bereiten.